Einführungsangebot −20 % — Gratismuster, nur der Versand von 3,90 € bleibt zu Ihren Lasten
LandhausdieleFischgrätChevronVersailles Verlegung & Beratung Blog Showroom Nach Maß Händlerbereich →

Nussbaumparkett: was Sie vor dem Kauf wissen sollten

Ein tiefes Braun, das mit der Zeit heller wird, und eine Härte unter der von Eiche: die echten Eigenschaften von Nussbaum und die Räume, in denen er glänzt.

Nussbaum ist das Holz, das auffällt. Wo Eiche sich diskret einfügt, setzt Nussbaum ein schokoladenbraunes Bild, das die Atmosphäre eines Raums vollständig verändert. Es ist zugleich ein weicheres und teureres Holz mit einem besonderen Verhalten, das man vor der Bestellung kennen sollte.

Von welchem Nussbaum sprechen wir?

Beim Parkett ist der gängige Nussbaum der amerikanische Schwarznussbaum (Juglans nigra). Er liefert dieses dunkle, manchmal fast violettstichige Braun mit kontrastreicher Maserung. Europäischer Nussbaum (Juglans regia) existiert ebenfalls, bleibt aber selten und heller und wird eher im Möbelbau als am Boden eingesetzt.

Seine Besonderheit: er wird heller

Das entdecken viele erst nach der Verlegung. Die meisten Hölzer dunkeln unter Lichteinfluss nach — Eiche bekommt eine goldene Patina, Merbau wird dunkler. Nussbaum macht das Gegenteil: er hellt auf. Das tiefe Braun der ersten Wochen geht allmählich in ein wärmeres, honigfarbenes Braun über, vor allem in direkt besonnten Bereichen.

Das ist kein Mangel, sondern die Natur des Holzes. Es bedeutet aber zweierlei:

  • Ein Teppich, der zwei Jahre am selben Platz liegt, hinterlässt beim Verrücken eine dunklere Zone. Das gleicht sich aus, braucht aber Monate.
  • Der Farbton auf dem Muster ist nicht genau der, den Sie in fünf Jahren haben. Er wird etwas heller und wärmer sein.

Härte: weicher als Eiche

Schwarznussbaum hat eine Dichte von etwa 660 kg/m³ gegenüber 700 bei Eiche. Beim Brinell-Test (EN 1534) liegt er leicht unter Eiche. Konkret: Er bekommt etwas leichter Druckstellen.

Muss man ihn deshalb meiden? Nein, aber man sollte die Nutzung realistisch einschätzen. Im Wohn- oder Schlafzimmer ist der Unterschied nicht spürbar. Im Eingangsbereich mit Straßenschuhen oder in einem stark begangenen Flur steckt Eiche mehr weg.

Massiv oder mehrschichtig?

Da Nussbaum teuer ist, sind die allermeisten Nussbaumböden Mehrschichtparkett: eine Nutzschicht aus Nussbaum auf einem weniger edlen Träger. Eine vernünftige Wahl — Sie zahlen den Nussbaum dort, wo er sichtbar ist, und gewinnen die Stabilität des Mehrschichtaufbaus.

Massivnussbaum gibt es, sein Preis reserviert ihn aber für besondere Projekte.

Mit welcher Oberfläche?

Nussbaum reagiert stark auf die Oberfläche:

  • Naturöl — vertieft das Holz, hebt die Maserung hervor. Die Oberfläche, die dem Nussbaum am besten gerecht wird, aber regelmäßige Pflege verlangt.
  • Matter Lack — schützt stärker, wirkt gleichmäßiger, hat weniger Tiefe. Ein guter Kompromiss für einen Durchgangsraum.
  • Glänzender Lack — aus unserer Sicht zu vermeiden: Nussbaum ist ohnehin spektakulär, Glanz macht ihn auffällig und betont jeden Kratzer.

In welchen Räumen es funktioniert

Ein dunkler Boden schluckt Licht. In einem dunklen oder kleinen Raum drückt Nussbaum das Volumen zusätzlich. Am besten kommt er zur Geltung in:

  • hellen Räumen, wo der Kontrast zu hellen Wänden voll wirkt;
  • großen Volumen, wo seine Tiefe eine visuelle Basis schafft;
  • Schlafzimmern, wo die Wärme des Brauns etwas beiträgt, das Eiche nicht bietet.

Ein oft vergessener Praxispunkt: Auf einem dunklen Boden sieht man Staub und Fußspuren deutlich stärker als auf mitteltoniger Eiche. Kein Ausschlusskriterium, aber gut, es vorher zu wissen.

Vorher ansehen

Nussbaum ist das Holz, bei dem ein Muster am wichtigsten ist: Bildschirme geben ihn systematisch röter oder grauer wieder, als er ist.

Nussbaumparkett ansehen

Quellen

  • FCBA — Holzartendatenblätter und physikalische Eigenschaften.
  • AFNOR — EN 1534 (Härte), EN 13489 (Mehrschichtparkett).